Eine konventionelle Kopier-Drehmaschine Heid (Baujahr 1950) wird von WIAP komplett zur CNC-Radsatz-Drehmaschine umgebaut: Totalrevision mit neuer CNC-Steuerung, automatischem Getriebe, Vollverschalung und Späneförderer.
Aufgabe
Die konventionelle Kopier-Drehmaschine soll eine neue CNC-Steuerung bekommen. Entstanden ist eine neue CNC-Maschine mit automatischer Getriebeschaltung, Vollverschalung und Späneförderer. Es ist eine Totalrevision: sehr einfach parametrisiertes Programmieren mit von WIAP konzipierten und erstellten CNC-Programmen, neue Kugelrollspindeln (63 mm in der Z-Achse, 50 mm in der X-Achse), Bett neu geschliffen, Schlitten neu eingeschabt. Dazu kommt ein neues Spannkonzept mit Doppelspannzylinder, damit die Futterspannung für Schruppen und Schlichten mit 2 Spanndrücken arbeiten kann, ein neues automatisches Schmiersystem und ein 4-fach Kopfrevolver für kollisionsarmes Drehen von Eisenbahnrädern. Die Maschine produziert im Bahnbetrieb.
Fotos vom Umbau
Bild 1: Fertige Maschine nach dem Umbau.
Bild 2: Alte konv. Maschine vor dem Umbau am alten Standort beim Kunden.
Bild 3: Eine konventionelle Maschine, Baujahr 1950, aus Österreich.
Bild 4: Das ganze Bett wird nach dem Schleifen neu ausgerichtet.
Bild 5: Diese robuste, konventionelle Drehmaschine wird jetzt eine CNC-Maschine.
Bild 6: Wenn so eine Maschine zerlegt wird, benötigt es viel Platz.
Bild 7: Viel Material wurde zusammengekauft.
Bild 8: Die Maschine bekam einen 4-fach Kopfrevolver.
Bild 9: Auch der X-Spindelanbau mit dem Vorschubmotor wurde von uns neu konstruiert. Das ganze Schmiersystem ist auch für Kurzhubbewegungen ausgelegt.
Bild 10: Jetzt ist auch der Spindelstock neu aufgesetzt worden.
Bild 11: Aus einem konventionellen Spindelstock wurde eine vollautomatische Lösung.
Bild 12: Der Spindelmotor wurde hinten am Spindelstock montiert.
Bild 13: Auch die gesamte elektrische Planung stammt von WIAP.
Bild 14: Der ganze Z-Motoren-Anbau mit der Kugelrollspindel wurde von uns konstruiert.
Bild 15: Dieses Doppelhub-Spezialfutter wurde als Sonderkonstruktion für diese Maschine gebaut.
Bild 16: Die ganze Blechverschalung wurde neu konstruiert, mit 2 Späneförderern von hinten.
Bild 17: Ein Mitarbeiter im Einsatz bei der Lieferung der Maschine.
Bild 18: Noch alles binden, dann geht es weg zum Endkunden.
Bild 19: Die Z-Kugelrollspindel ist bei WIAP dank dem Untergriff-Spindelbefestigungssystem immer gut geschützt.
Bild 20: Das Spezialfutter, das für diese Anwendung hergestellt wurde.
Bild 21: Spurkränze drehen ist ein besonderes Thema, doch die CNC-Technik beherrscht es.
Bild 22: Dieser Doppelwerkzeughalter ermöglicht mit Doppelwerkzeug zu arbeiten.
Bild 23: Endprodukt, das mit der Maschine hergestellt wird: Tausende solcher Teile.
Bild 24: Ein Umbaukonzept von A bis Z von WIAP konstruiert, ohne Drittunterstützung. Das ist möglich, weil WIAP eigene CNC-Drehmaschinen baut.
Bild 25: Und so sieht sie aus, komplett auf eine CNC-Maschine umgebaut.
Bild 26: Die Maschine beim Kunden platziert. Das ist immer alles im Lieferumfang.