Umbau einer 12 Meter langen CNC-Drehmaschine: Statt eines teuren Fundaments erhielt die Maschine ein vibrationsgedämpftes WIAP-Unterbett.
Bild 1: CAD Skizze vom Jim für das Projekt
2. Vorwort
Die WIAP hat von einem Schweizer Kunden den Auftrag erhalten, in seinem deutschen Werk an der Schweizer Grenze eine grosse, 12 Meter lange Maschine umzubauen. Normalerweise benötigt eine solche Maschine ein Fundament, was in der Regel sehr teuer ist. Deshalb entschied sich der Kunde für ein vibrationsgedämpftes WIAP‑Unterbett.
Das Projekt beinhaltet:
Etappe 1• Konstruktion eines neuen Unterbetts
Etappe 2• Aufstellen des neuen Unterbetts und Ausrichten der Maschine darauf
Etappe 3• Verlegen der Kabel
Etappe 4• Anbau einer neuen CNC‑Steuerung und Entfernen der alten
- Etappe 5• Anbau der Y‑Achse
- Etappe 6• Späneförderer
Etappe 7• Konstruktion und Herstellung des Podests im Werk Dulliken
Etappe 8• Absaug Einrichtung
3. Fotos während der Bauphasenzeit
Bild 2: Hier wird das Unterbett in die Grube gestellt, um es mit dem Füllstoff füllen zu können.
Bild 3: Jim Widmer und Kim, unser Enkel, beim Befüllen des Betts. 5 Tonnen Material werden hineingeschüttet und mit dem WIAP‑Vibrator einvibriert.
Bild 4: Anzeige der Kranwaage. Hier hängt der hintere Teil des Oberbetts. Das Gewicht dieses Maschinenteils beträgt 15,2 Tonnen.
Bild 5: Hier wurde das neue Unterbett in Anthrazit lackiert. Das Unterbett steht in Deutschland.
Bild 6: Das Oberbett wird auf das Unterbett gestellt und anschliessend auf die 50 Befestigungsschrauben abgesenkt.
Bild 7: Auch die Hauptspindel‑Motorkonsole wird mit Füllstoff gefüllt.
Bild 8: Hier auf dem Weg zum Anbau
Bild 9: Der ganze Spindelmotor mit der Unterkonsole wird jetzt zur Maschine gebracht.
Bild 10: In Dulliken in der Halle 2 werden die beiden Podest-Aussenteile und die Treppen bereit gemacht.
Bild 11: Hier der mittlere Podest Teil (Länge 8 Meter) in Dulliken Halle 1.
Bild 12: Ja, da musste Jim einiges schweissen.
Bild 13: Das Podest hat zwei Innenrahmen, die für den Unterhalt herausgenommen werden können.
Bild 14: In Dulliken wird auch die CNC vorbereitet, die an diese Maschine kommt. Alle Komponenten werden später in den vorhandenen Elektroschrank eingebaut. Dies sind die Testläufe, um sicherzustellen, dass alles funktioniert.
Bild 15: Diese Y Achse wird dann auch noch angebaut.
Bild 16: So sah die Maschine aus, als der Kunde diese in Deutschland kaufte. Baujahr 1989.
4. Schlusswort
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unseren Bericht zu lesen.
Weitere Fotos werden dann in diesem Bericht wieder eingefügt.
Wiap AG Ltd SA
Dank dem WIAP Alarm-System-Konzept werden Fehlbedienungen und Nichtwissen, wie was zu tun ist, mit Meldungen unterstützt. Damit ergibt sich ein sehr einfaches Bedienen für alle Mitarbeiter, die an einer von der WIAP umgerüsteten Maschine arbeiten. Dadurch hat man auch Freude, mit der Maschine zu arbeiten.
Umbau statt Neumaschine
Die WIAP AG baut eigene Werkzeugmaschinen und hat einen festen Stamm an Zulieferern. Bei Neumaschinen und Umbauten werden in der Regel dieselben Einbauteile verwendet, so ist auch die Ersatzteilgewährleistung gesichert. Das Schaben wird bei der WIAP intensiv geschult, es sind immer zwei Schabmaschinen griffbereit.
Ein Retrofit (Umbau mit Revision) kostet ca. 40 bis 60 % einer Neumaschine, weil das Grundgerüst vorhanden ist. Ein reiner Tausch der CNC kann nicht selten sogar unter 10 bis 20 % des Neubeschaffungswertes liegen. Auch dann ist die neueste CNC-Steuerung aufgebaut.
Hersteller und Vertrieb, Konstruktion, Elektrik und Mechanik: alles aus einer Hand. WIAP AG Ltd SA, Industriestrasse 48L, CH-4657 Dulliken, Telefon +41 62 752 42 60, www.wiap-ag.ch