Umbau CNC Waldrich - Transport

Aufgabe: Kunde suchte auf dem Europa Markt einen Hersteller für Hobelmaschinen, welche seine Bauteile mit keinem Verzug hobelt. Da kaltgezogenes Material bearbeitet wird, waren alle Fräsversuche misslungen. Der Verzug war im mm Bereich, obwohl einige Frässpezialisten es beweisen wollten, dass es geht. Es ging nicht.  Nur hobeln geht, wenn der kaltgezogene Stahl gleichzeitig an allen 4 Seiten gleichmässig, aufgeteilt, abgetragen wird. So gab es gar keinen Verzug. Die WIAP AG erstellte das Konzept, suchte eine vorhandene Hobelmaschine für den Kunden und diese wurde dann als CNC Maschine gebaut.

Da die Halle des Kunden nur 3,4 Meter hoch war und die Hobelmaschine 4 Meter hatte, musste auch noch eine Absenkung gemacht werden. Dazu haben wir beide Seitensäulen um 450 mm verkürzt.

Bild 26: Diese schwere Wiap Waldrich Hobelmaschine wurde von der WIAP AG so konzipiert, dass sie als eine Transporteinheit geliefert werden konnte.

Bild 27: Der Verlad der Maschine konnte gut mit den 2 x 10 Tonnen Hallenkränen durchgeführt werden.

Bild 28: Die Löcher im Bett waren an der unteren Grenze für das Anheben der Maschine. Doch es musste gehen, weil der Ablad beim Kunden noch einiges komplizierter war.

Bild 29: So jetzt ist die Maschine bereit zum Anheben. In der Mitte Caroline Widmer, welche damals den gesamten elektrischen Teil plante und ausführte.

Bild 30: Einiges Öl unter der Maschine.

Bild 31: Die Maschine wird auf ein Tiefgänger Anhänger verladen.

Bild 32: Fertige Maschine vor der Auslieferung. Iris Widmer und Jim Widmer

Bild 33: Anbau der Hornzone für diese Maschine. Es wird sofort gestoppt bei Gefahren Zonen Betretung.

Bild 34: Die restliche Ware, inkl. des grossen Hydraulikaggregats, wird auf den LKW geladen. Da waren auch einige Hundert Liter Öl mit dabei.

Bild 35: Endlich ist die Waldrich Hobelmaschine auf dem Anhänger.

Bild 36: Noch die letzten Kontrollen.

Bild 37: Jetzt musste die Maschine über Nacht warten, bis zum Abladen. Da es nicht klar war, Regen oder nicht, musste sie noch zugedeckt werden.

Bild 37a: Diese schweren Planen mit dem Kran heben, ging einfacher als von Hand.

Bild 38: So jetzt ist die Maschine bereit für die Fahrt zum Endkunden.

Bild 39: Beim Endkunden konnte die Maschine mit dem WIAP Transportjoch abgeladen werden.

Bild 40: Eine schräge Einfahrt bei einer so schweren Maschine braucht grosse Vorsicht und ein gutes Zusammenspiel der Leute, die den Transport durchführen.

Die Wiap AG baut eigene Werkzeugmaschinen und hat einen Zulieferantenstamm. Ob bei Neumaschinen oder Umbauten; es werden in der Regel überall dieselben Einbauteile verwendet. Somit ist auch die Ersatzteilgewährleistung gesichert. 

Bei der Wiap AG sind es nicht nur noch die Alten, die das können. Seit Jahren hat die WIAP diese Schulung, auch für das Schaben intensiviert. Es sind immer 2 Schabmaschinen griffbereit.  

Die Kosten für ein Retrofit (Umbau mit Revision) gegenüber einer Neumaschine sind ca. 40 bis 60 % einer Neumaschine, weil das Grundfleisch vorhanden ist. Nur ein Tausch der CNC, ohne Antriebe, was heute auch möglich ist, mit Analogantrieben, kann nicht selten gar unter 10 bis 20 % der Maschinen Neubeschaffungswertes gemacht werden. Auch dann hat man die neuste CNC Steuerung auf der Maschine aufgebaut, so dass der Operateur nicht das Gefühl haben muss, er hat eine alte Maschine. Dank dem WIAP Alarm System Konzept werden Fehlbedienungen und Nichtwissen, wie was tun, unterstützt mit Meldungen. Damit ergibt sich ein sehr einfaches Bedienen für alle Mitarbeiter, die an einer von der WIAP umgerüsteten Maschine arbeiten. Dadurch hat man auch Freude, mit der Maschine zu arbeiten.

Hersteller und Vertrieb, Konstruktion elektrisch und mechanisch, alles aus einer Hand