WIAP DM2-V – Vertikal-Drehmaschine mit obenliegendem Spindelstock
Kompakt. Automatisiert. Effizient
Die WIAP DM2-V ist eine hochmoderne Vertikal-Drehmaschine mit obenliegendem
Spindelstock. Sie wurde speziell für die automatisierte Serienfertigung auf kleinstem Raum
entwickelt und stellt eine kompakte Alternative zu klassischen CNC-Futterdrehmaschinen
mit Portalladern oder Robotersystemen dar.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Kompakte Bauweise: Minimale Stellfläche, ideal für kleine Werkhallen und dichte
Fertigungszellen.
Hoher Automatisierungsgrad: Vollintegriertes Zuführsystem mit fünf umlaufenden
Transportbändern – kein Portallader notwendig.
Kosteneffizienz: Geringfügig teurer als eine herkömmliche CNC-Drehmaschine, aber
mit deutlich mehr Nutzen durch integrierte Automation.
Flexible Fertigung: Für Klein-, Mittel- und Großserien geeignet.
Saubere Bearbeitung: Durch die vertikale Spindelanordnung fallen Späne direkt nach
unten – Werkstücke bleiben weitgehend sauber.
Technisch durchdacht: Ideal kombinierbar mit weiteren Automatisierungsmodulen.
Technologie im Detail
Spindelstock SPISTO™ – obenliegend & effizient
Integriertes Kraftspannfutter – sicher und schmutzgeschützt
Ruhiger Lauf durch stabile Hauptspindellagerung
Direkte Späneabfuhr nach unten – optimal für Kühlwasser-Spänebehälter oder Förderer
Maschinenbett – vibrationsgedämpft nach WIAP VDSFM
Patentiertes WIAP-System mit modular verschraubbaren X- und Z-Achsen
Extrem stabil – auch für schwere Bearbeitungen mit hoher Präzision
Einfach erweiterbar durch Automationskomponenten wie Revolver, Werkzeugsysteme
oder Greifer
Materialhandling & Automation
Die rundum integrierte Zuführung ist ein zentrales Merkmal der WIAP DM2-V.
Sie bietet folgende Kapazitäten:
Bis zu 16 Roh- und 16 Fertigteile bei Ø 200 mm
Bis zu 54 Teile bei Ø 60 mm
Maximale Werkstückhöhe: 100 mm
Die fünf umlaufenden Transportbänder übernehmen die Zu- und Abführung der Werkstücke
vollständig automatisiert. Auch alternative Zuführlösungen sind auf Wunsch integrierbar
maximale Flexibilität für jede Produktionsumgebung.
Technische Daten (Kompaktformat)
Werkstückdurchmesser: max. Ø 160 mm
Werkstückhöhe: max. 100 mm
Maschinenabmessungen:
Breite: 2,50 m
Tiefe: 1,85 m
Höhe: 2,10 m
Fazit
Die WIAP DM2-V kombiniert hohe technische Flexibilität mit durchdachter Automation und
kompakter Bauweise. Sie ersetzt klassische Drehkonzepte mit externem Handling durch ein
integriertes, platzsparendes System. Ideal für Unternehmen, die effizient auf kleiner Fläche
produzieren wollen – ohne Kompromisse bei Qualität oder Leistung.
Bild 3 A:
Vertikal CNC Drehmaschine fast in einer
Grösse wie eine Telefonkabine
Bild 3 B:
CNC Drehmaschine wiap DM2V vor der
Auslieferung
Bild 3 C:
WIAP DM2V CNC Drehmaschine im WIAP
Lehrbetrieb Vietnam. Lehrlinge lernen die
Montage an CNC Drehmaschinen
Bild 4 A:
Das ist der robuste Bearbeitungsturm der
auf den Längsschlitten montiert wird
Bild 4 B:
Die ist das Maschinen Unterbett
Bild 4 C:
Hier wird eine Kleinserie hergestellt
Bild 4 D:
Das ist der Kreuzschlitten, wo der Turm
aufmontiert wird. Hier sind Tragtaschen
für die Luftunterstützung, welche auch
für die Sperrluft verantwortlich ist. Das
ganze System ist ausgelegt für ein
Schnellwendesystem.
Bild 4 E:
So eine Maschine muss in kurzer Zeit
montiert werden, damit die Kosten nicht
davon schweben.
Bild 4 F:
Hier ist der Montageprozess der DM2V
schon etwas weiter fortgeschritten im
Montagebetrieb WIAP.
Bild 4 G:
Robustes, WIAP VDSF, gefülltes
Maschinenbett, vibrationsgedämpft,
verdichtet mit Vibration
Bild 4 H:
WIAP DM2V in der Montage, Turmaufbau
Kompakter CNC-Drehautomat in Skelettbauweise – ausgelegt für Futterdrehteile bis Ø 200
mm. Das Werkstück wird im Futter eingespannt und zur Bearbeitungsposition verfahren.
Nach der Fertigstellung fährt ein Fertigteilschieber in den Maschinenraum, entnimmt das
Werkstück und legt es auf dem Wegführband ab.
Anschliessend holt das Futter auf einer tieferen Ebene das nächste Rohteil. Der verfahrbare
Spindelstock bewegt sich zur festen Revolverposition, wo die Dreharbeiten ausgeführt
werden. Die Späne fallen direkt nach unten in den integrierten Späneförderer – für saubere
und wartungsfreundliche Arbeitsbedingungen.
Das Transportband bietet eine grosszügige Ablagefläche von 200 x 4350 mm (2 × 0,87 m²)
für Roh- und Fertigteile. Ab einem Durchmesser von 100 mm können jeweils rund 40 Roh
und Fertigteile bereitgestellt werden. Bei einer Taktzeit von 2 Minuten ergibt das einen
mannlosen Betrieb von bis zu 80 Minuten.
Dank durchdachter Vibrationsdämmung arbeitet die Maschine mit hoher Laufruhe und
ausgezeichneten Standzeiten – minimale bis keine Vibrationen sorgen für präzise
Ergebnisse und lange Werkzeuglebensdauer.
Bild 4 I:
Flexible Verschalungskonstruktion:
Die Verschalung besteht aus einer
stabilen Rahmenkonstruktion, die gezielt
auf maximale Anpassungsfähigkeit
ausgelegt ist. Dank des modularen
Aufbaus lassen sich Änderungen oder
Erweiterungen jederzeit schnell und
unkompliziert umsetzen – ohne
aufwendige Umbauten.
Das Konzept erlaubt den Einsatz einfacher Blechkomponenten, vorzugsweise gerader
Bleche mit minimalen Abkantungen. So können kostengünstig neue Elemente integriert
oder bestehende angepasst werden, ganz nach aktuellem Bedarf.
Bild 4 J:
Auch die Schulung war ein Bestandteil
des Maschinenbaus der WIAP
Bild 4 K:
Der Elektroschrank ist hinter der
Maschine an der Maschine plaziert als
eine kompakte Transporteinheit
Bild 5 A:
Ansicht von der linken Seite in den
Arbeitsraum. Es sind 2 Bänder, einmal das
Rohteilband unten und einmal das
Fertigteilband oben.
Bild 5 B:
Ansicht der DM2 V von der linken Seite
hinten zum Transportband der Zu- und
Wegführung. Hier wird das Fertigteil raus
transportiert und das Rohteil mit dem
unteren Band zugeführt.
Bild 5 C:
Hier wird das Fertigteil auf den
Ausschieber abgelegt. Das Futter öffnet
nach innen
Bild 5 D:
Jetzt fährt der Z Schlitten nach oben und
lässt das Fertigteil auf dem Ausstosser
liegen. Dann fährt der Ausstosser nach
draussen und der Z Schlitten holt den
neuen Rohlinge vom unteren Band .
Bild 5 E:
Automation auf kleinstem Raum
kompakt, effizient und durchdacht. Die
platzsparende Lösung verläuft rund um die
WIAP Vertikal-CNC-Drehmaschine und
übernimmt zuverlässig das Handling von
Roh- und Fertigteilen.Die Maschine ist für
Futterteile bis Ø 200 mm ausgelegt und
kommt erfolgreich bei der Fertigung von Werkstücken für einen internationalen Konzern
im Bereich Bohrersysteme zum Einsatz.
Ausgestattet mit Luftunterstützung, vibrationsgedämpftem Aufbau und austauschbaren
Führungsbahnen, steht diese Anlage für höchste Präzision und Langlebigkeit.
Die komplette Konstruktion – von A bis Z – stammt aus dem Hause WIAP. Bereits heute ist
das System so ausgelegt, dass eine echte Y-Achse problemlos integriert werden kann.
Bild 5 F:
Hier noch einmal eine etwas detailliertere
Ansicht des Systems für die Rohteil
Zuführung und Fertgteil Raustransport.
Bild 5 G:
Das ist die Version die für das Projekt Hilti
gebaut wurde. Diese Maschine hat hundert
Tausende Teile hergestellt. Die
Telefonkabine Wiap DM2V
Bild 5 H:
Die Automation der Maschine geht um die
ganze Maschine rundum, so dass doch um
ca. 50 bis 70 Roh und Fertigteile Platz
haben. Natürlich kann hier auch eine
erweiterte Zuführung realisiert werden.
Bild 6 A:
Die WIAP DM2 V – kompakt,
leistungsstark wie eine Grossmaschine.
Mit einem Gewicht von ca. 4.500 kg ist sie
stabil und dennoch gut transportierbar.
Ihre platzsparende Bauweise macht sie
ideal für den Einsatz bei begrenztem
Raumangebot – ohne Kompromisse bei
Präzision und Funktionalität.
Bild 6 B:
Die Maschine ist aber auch gut
transportierbar mit einem Gabelstapler
Bild 7 A:
Die ist eine Maschinen Version, wo
grössere Sichtfenster erwünscht waren
Bild 7 B:
Dies einzigartige Vertikal Drehmaschine
WIAP DM2V, hat auch bei engen
Platzverhältnissen eine gute Position.
Bild 17 A:
Bild einer Sinumerik 828 an einer
Werkzeugmaschine
Die WIAP DM2V wurde ursprünglich als Sondermaschine entwickelt, doch das Interesse an
ihr übertraf die Erwartungen bei weitem. Zu Beginn wurde eine kleine Serie produziert,
doch bald zeigte eine internationale Grossvertretung Interesse an einer Stückzahl von 100
Maschinen pro Jahr. Dies stellte die Kapazitäten von WIAP jedoch vor eine grosse
Herausforderung, weshalb ein Herstellpartner gesucht wurde.
Ein Partner wurde gefunden, doch die Kosten waren zu hoch, sodass die Eigenleistung von
WIAP nicht ausreichend gedeckt werden konnte. Daher wurde das Projekt zunächst
zurückgestellt.
Im Jahr 2025 jedoch, mit neuen technischen Parametern, kann die Maschine nun unter
optimierten Bedingungen produziert werden.
Erstellt: sw_jw_iw_ hpw 00505