Photobericht V35:
Projekt Wiap KFKOK Vietnam,
Projekt Start Nov. 2010.
Nach der letzten Rückreise von der Schule im
Oktober 2013 hatten wir ein Kompetenz-
problem zwischen den Lehrern, die von der
Schule angestellt waren und unseren A
Lehrlingen. Wir wollen einige weiterschulen,
um als Instruktoren eine Weiterbildung
machen zu können. Doch die 3 Lehrer hatten
an der Idee nicht so grosse Freude. Sie
machen auch nebenamtlich den Master und
fehlten dauernd in der Schule. Hatten dann
immer Prüfungen, obwohl sie das angeblich
nur am Wochende hätten tun sollen. Sie
haben dann bei der Abschiedsparty gestreikt.
Bei einigen Detailschulungen hielten sie es
nicht für nötig, anwesend zu sein. Sie sassen
draussen und tranken Tee. Dann wurde der
Zugang zum Internet der Instruktoren
reduziert. So entschieden wir kurzerhand, dass
alle 3 Lehrer nicht mehr bei uns weiter
schulen dürfen. Der Entscheid war so gut, dass
wir ein absolut neues Aufblühen erkannten an
unseren Lehrlingen der Gruppe A, welche sich
als Instruktoren aufstellen liessen.
Photobericht V35 Vietnam Trip Dez. 2013 i/hpw
Photobericht V35 Vietnam Trip Dez. 2013 i/hpw
Photobericht V35 Vietnam Trip Dez. 2013 i/hpw
Photobericht V35 Vietnam Trip Dez. 2013 i/hpw
Photobericht V35 Vietnam Trip Dez. 2013 i/hpw
Photobericht V35 Vietnam Trip Dez. 2013 i/hpw
P1: Wir entschieden im Dezember den Container Nr. 14 nach Vietnam zu liefern. Fräsmaschinen, 3 Drehmaschinen und eine Wiap CNC Vertikal Drehmaschine. 2 Härteöfen, Härteprüfgerät, Handstapler und viel, viel Fräswerkzeuge. Aufbohrer, Drehwerkzeuge, 2 Rundtische u.s.w. Hier sind wir am laden der Wiap DM2V. Eigenprodukt, wo wir auch alle Detail Zeichnungen haben.P2: der Container war nach 2 Tagen geladen mit 16 Tonnen Material.P3: Jetzt fährt er los. DHL macht die Fracht immer für uns. In 38 Tagen soll der Container in Vietnam sein.P4: Iris und ich sind das das erste Mal mit einem Dream Liner nach Vietna; reps. Doha, geflogen.P5: In Vietnam angekommen, erlebten wir eine neue Situation. Die 7 ehemaligen A Lehrlinge, schulten die Lehrlinge der B und C Gruppe.P6: Es herrscht ein guter Zusammenhalt, ein guter Teamgeist, keine grossen Diskussionen. Aber eine lockere, gute Stimmung.P7: Es ist ein sehr aktives Miteinander, ein gutes Teilnehmen aller zu erkennen, was uns sehr freut.P8: Auch am Abend 3 Minuten vor 17.00 Uhr, sitzen alle draussen vor der Türe. Sie schleichen nicht weg, sie warten bis die Instruktoren die Freigabe geben, dass sie gehen dürfen.P9: Am dritten Tag in der Schule, haben wir den Instruktoren gesagt, sie sollen die Punkte, woran die Lehrlinge arbeiten, auf der Wandtafel aufschreiben. Dann jedem eine eigene Arbeit geben, nicht nur noch Gruppenarbeit, weil da ja immer nur einer arbeitet und die anderen 2 gucken zu. Rechts unser Hauptinstruktor Truyen ex . A15P10: Wir haben 9 Gruppen mit je 3 4 Lehrlingen. Ab jetzt hat jede Gruppe einen Supporter der 3. Lehrjahr Lehrlinge aus der B Gruppe. Jeder Supporter ist für seine Gruppe verantwortlich. Jede Gruppe muss für jeden einzelnen eine eigene Arbeit haben.P11: Die Teilnahme ist sehr gut. Auch die ganze Papierarbeit mit Stundenblätter und mit dem eigenen Arbeitsbuch muss präzise nachgeführt werden. Die Jungen machen es gut. Hier auf dem Photo jetzt die C Gruppe, beim Papiere ablegen in ihr Arbeitsbuch.P12: Eine Gruppe macht ein neues Gestell für unsere Metall Entspannungsanlage. Es soll ein transportfähiges Gestell sein, eingeräumt mit allem, was zur Anlage gehört. Der Lehrling, wo jetzt schweisst, hat es auch selber auf CAD gezeichnet.P13: Hier schweisst ein B Lehrling ein neuer Vibrationstisch zusammen.P14: Dank den schon bald hunderten Kilo Elektroden die wir hier in der Schule verbrannten, erkennt man auch langsam eine brauchbare Professionalität im Team.P15: Der Rütteltisch nimmt langsam eine Form an.P16: Als der Tisch dann geschweisst war, konnte wir ihn umbenennen zum Bananentisch. Der war krumm wie eine Banane. Dann mussten die Jungen heraus finden, was da passiert ist.P17: Dank dem, dass wir ein stabiles Maschinenbett der Wiap DM2 S in der Schule haben, konnten sie den Tisch ausspannen zum richten.P18: Sie spannen jetzt den Rütteltisch auf zum richten. Mehr darüber im nächsten Bericht. Ich glaube, wir müssen nie mehr einem Lehrling von uns erklären, warum ein Schweissplan gemacht wird!P19: Die A Gruppe haben alle ein Praktikum machen dürfen bei der Holcim. Jetzt kam diese Woche die Frage von Holcim, ob wir wieder Junge geben würden für ein Praktikum. Hier machten wir eine Abstimmung mit den 15 B Lehrlingen. Wir sagten, die wo ins Praktikum gehen wollen, sollen bitte aufstehen. Es standen alle der B Gruppe auf. D.h. ab 10. Februar 14, nach dem TET, 3 Monate Praktikum bei der Holcim.P20: Nachdem unsere A Lehrlinge als Instruktoren eine gute Arbeit in der Schule leisten, auch immer Photoreportagen und Präsenzblätter der Lehrlinge machen, haben wir erkannt, dass immer nur die Hälfte der Lehrlinge anwesend waren. Dann fragten wir warum. Dann kamen einfach keine Präsenzblätter mehr! Wahrscheinlich von der Schulleitung gesagt: Diese nicht mehr senden! Darum kauften wir ein Fingerprint Zeiterfassungsgerät in der Schweiz. Hier der A 24 Instruktor nimmt es in Betrieb. Er hat enorme Freude, dass er es schaffte. Auch Iris und ich sind schon erfasst.P21: Hier das kleine Gerät. Der nächste Photobericht wird zeigen, wie die Jungen mitmachen. Wir denken, wir sind die erste Schule in Vietnam die so ein Zeitsystem hat!P22: Am Samstag, 07.12.13, haben wir die Instruktoren gebeten mitzukommen in die Stadt zum einkaufen. Von links nach rechts, A04;A15;A19;A08,A09P23: Hier unser A18. Der Elektriker. Warum sie plötzlich so Masken anziehen, haben wir noch nicht erfahren.P24: Einkauf in der Stadt. Ein Elektrogeschäft.P25: Links A09, Mitte Iris, rechts A18 Photo 25a: Alle nehmen diese Aufgabe des technischen Einkaufes sehr ernst.P26: Da wir 7 Instruktoren und Iris mit mir, 9 Personen waren, reichte ein Taxi nicht. Wir mussten 2 nehmen. D.h. 3 fuhren mit einem Kleintaxi immer hinter uns nach.P27: 2 O-Ring Set ‘s gekauft und 2 Dichtungen für den neuen Reitstock der DM2SP28: Die Instruktoren wollten diese guten Schweissbürsten.P29: Da wir im Container aus der Schweiz, Schweizer Stecker dabei haben, um in jedem Raum noch alles mit Schweizer Stecker nachzurüsten. Nur bei den Schweizer Stecker kann nicht verdreht werden. Daher musste wir noch 20 Stk. 10 Amp. Sicherungsautomaten kaufenP30: Für einen Kunden, der seine Fabrikation nach Ungarn verlegt, sollen wir einen Laptop mit nötigen Kabel, liefern. Wir entschieden, gleich 10 Kabel für die Sinumerik 810 T zu machen. Dazu benötigten wir die Stecker db 25 und db 9. Und die Instruktoren haben sie gefunden.P31: 38 km von Saigon, in der Prärie, ist die Schule. Es gibt keine Restaurants in der Nähe. Also essen wir in der Schule das Mittagessen. Dazu benötigt es diese Suppen.Die hier gekauften reichen jetzt ein paar Tage. Ende Photobericht V35 hpw/iw 7.12.2013