Education Program Pilot Project Vietnam - education for every one - H.P Widmer Juni 2011 - Vietnam Berufsschule 3 Photo Reportage 10
Doc Wi_8_f_2500_53b_d_Vietnam_ Schule3_Bericht 10
Bericht 10: Rev01
Projekt Wiap-KFKOK Vietnam,
“education for every one” 26.06.2011
Secondary school of south east area mechanics and
electricity at Thien Tan Commune, Vinh Cuu District,
Dong Nai Province; Vietnam
erstellt: 26.06.2011 Photos vom Juni 2011
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P1: Das ist Alltag, wenn wir zur Schule fahren. Oft haben wir tausende Motorräder um uns herum. Dies ist die Aussicht aus dem Autofenster von unserem Auto der Schule.P2: Immer am Wochenende gehen wir ins Zentrum von HCMC einkaufen. Wir haben draussen in Bien Hoa schon auch Einkaufsmöglichkeiten, aber man fährt zuviel herum um alles zu finden. Im Zentrum gibt es den Technischen Markt Yersin 104, Trung Tam Saigon. Hier kann man fast alles einkaufen auf wenigen m/2. Wir können es uns nicht mehr erlauben, während der Bildungszeit, die Lehrer herum fahren zu lassen. Sie müssen anwesend sein. Sonst wissen die Studenten bald mehr als die Lehrer.P3: Dank unserer Metallentspannungsanlage können wir eigentlich ohne Einschränkungen, alles herstellen was wir wollen, ohne eine Glüherei suchen zu müssen. Rechts sieht man unsere alte, ca. 25 jährige Anlage Typ WIAP LC 20.P4: Hier entspannen wir den X Schlitten der DM2 S und für die neue, kleine Entspannugsanlage LC 05, das neue Gehäuse. Alles aufgespannt auf dem DM2 S Maschinen Bett , an welchem wir nach den Sommerferien weiter machen.P5: Unsere alte „Göckel“ Schleifmaschine macht die beiden Spindelstock-Unterleisten. Wir testen jetzt noch, dank dem dass sie 950 mm schleifen kann, ob wir ev. auch die Führungen damit selber herstellen können.P6: Wenn einmal etwas läuft, ist im ersten Moment die ganze Maschine umstellt. Alle wollen sehen, wie da alles von selber hin und herfährt.P7: Die Magnet Platte kann man in jede Gradstellung drehen. Wenn die Studenten / Lehrlinge uns nicht immer die Magnetplatte verdrehen würden, wäre es einfacher. Wir müssen sie jetzt dann blockieren.P8: Die Schweizer Kleinschleifmaschine Hugi ist gut um Axiallagerspiele einzustellen für kleine Unterlagen resp. Zwischenlagen. Immerhin haben wir jetzt schon einige Lehrlinge, die damit umgehen können.P9: Richtig hinstehen, Beine etwas auseinander und Säge richtig in die Hand nehmen. Dann ein voller Zug, nicht nur wenige mm, damit das Sägeblatt nur in der Mitte abgenützt wird u.s.w. das musste und muss ich schon ab zu sagen, aber es kommt immer besser.P10: Lehrer Jerry sehe ich fast 90 % selber anreissen. Ich weiss nicht ob er es mag, wenn ihm immer alle zugucken. Oft sage ich den Lehrer, hopp, lass die Lehrlinge es selber machen.P11: Ja unser Schulraum ist jetzt mit den neuen Bänken eingerichtet. Hinten sieht man den Kran, weil wir in diesem Raum die heiklen Montagearbeiten an der neuen Maschine zeigen / ausbilden werden.P12: Jetzt gibt es einen weiterer Test. Wir haben viele eigene Test gemacht. Wir möchten, dass die Jungen gerne lernen und interessiert sind an dieser Ausbildung. Es macht den Anschein, dass wir dem Ziel näher kommen.P13: Weil unser Elektroraum Nr. 6 die Strasse nicht hatte, hat man diese noch ergänzt, damit man überall mit dem Paletwagen hinund herfahren kann. Unseren Weg rüber zu den anderen Räumen und zur Toilette liessen wir jetzt auch gleich noch machen.P14: Wenn dann diese fremden Handwerker ab 1400 h bis 1700 h auf dem Boden sitzend jassen, dann denken wir schon auch: so ganz gute Beispiele für unsere Lehrlinge sind solche Handwerker bestimmt nicht, 3 Stunden Jassen!.P15: Ja, jetzt sind sie gespannt am CNC Panel vorbereiten; schlafen ist etwas zurückgestellt worden....P17: Hier verdrahtet ein Lehrling noch das Stromzuführpanel fertig , so dass wir bald den Testlauf beginnen können.P18: Wir bereiten den Elektroschrank vor für Strom und die CNC Sinumerik 802. Den Testlauf machen wir in der Elektrowerkstatt, weil man sich dann in der Montage nicht in den Weg kommt. Bis da einmal alles programmiert und getestet ist, das kann mit den Lehrlingen ein paar Tage gehen. Soll es auch, den nicht die Zeit, sondern was sie wissen danach, ist der Schlüssel.P19: Hier haben wir den 5,5 KW Spindelmotor, sowie 2 Vorschubmotoren , die lassen wir gleich einmal im Palett drehen.P20: Unser kleiner Mann (er ist einer der jüngsten mit Jg. 92) ist verflixt schnell. Man zeigt ihm was, dreht sich um und schon hat er es fertig gefräst.P21: Das LC 05 Gehäuse ist jetzt beim Fräsen.P22: Unsere grosse Fräsmaschine hat leider einen Fehler. Die Spindel läuft nicht an und wir müssen die Kupplung des Vorschubes prüfen. Aber diese kleine Fräsmaschine geht so knapp für den X Schlitten der DM2 S. Wir wollen die Zeit nützen um so viel wie möglich an der neuen CNC Maschine machen zu können, darum haben wir die Reparatur der grossen Fräsmaschine verschoben.P23: Ja für die kleine Schweizer Fräsmaschine ist das Teil schon etwas gross.P24: Und der schöne Hartmetall Fräser 90 mm kommt schon vom Fleck.P25: Hier hatten wir noch Abdeckungen eines SIP Lehrenbohrwerkes. Da war innert Kürze alles verrostet. Das ist ein grosses Problem, welches wir besser in den Griff bekommen müssen, der Rost.P26: Wenn man nicht alles gut beobachtet, ist der Rost der Sieger.P27: Hier mussten wir den Lehrern und Lehrlingen erklären, dass an allem, was gemalt wird, danach die Gewinde nach-geschnitten werden, bevor man die Schrauben montiert. Auch immer alles einfettet mit Oelgemisch was man montiert und alles beidseitig abzieht mit dem Abziehstein. Links Dierktor Bang.P28: Was man sagt, machen sie; also sie sind nicht störrisch oder Besserwisser.P29: So jetzt wird auch die Spindelstock Konsolen Auflage abgezogen und gereinigt. Um alle Gewinde und sonstiges reinigen zu können, mussten wir für 2 Montageplätze Kompressoren kaufen. Einer kostete ca. 100 CHF. Daher haben wir entschieden, anstelle einer Zentralanlage, mit kleinen Kompressoren zu arbeiten, damit wir den Verlust der Leitungen nicht mit teurem Strom zahlen müssen.P30: Jetzt werden endlich die Untergriffe montiert, die Lehrlinge führen diese Arbeit mit grösstem Respekt aus.P31: Hier kommt Lehrer Robinson noch über den alten Landweg von den Hallen 4, 5, 6 zur Halle 1, 2 und 3.P31: Am Donnerstag Morgen 23.06 2011 übergaben wir den 3 Lehrern ein Diplom. Die Schuldirektion hat ihnen nur 2,8 Stunden im Tag Lohn bezahlt und erst wenn sie dieses Diplom haben, bekommen sie 8 Stunden, soviel wie sie anwesend sind, auch bezahlt.P32: Hier unser Certifikat.P33: Lehrer Robinson ist stolzP34: Lehrer Tom ist stolz....P35: und so auch Lehrer Jerry Diese Diplome übergeben ist der Schritt eins. Es wird aber noch einige Zeit vergehen, bis sie den Level haben, den wir auch erwarten. Im Maschinenbau steckt so viel, wo man eigentlich unter 4 Jahren nicht viel machen kann.P36: Hier die Vietnam und Schweizer Flagge. Letzte Woche hat Vietnam die Fahne kurz runter genommen und sie angepasst, damit sie ähnlich ist wie die Schweizer Fahne. Ende Photobericht 25.06.2011 H.P. Widmer Rev. Iris Widmer